Regenbogenflagge

Der am 14.02.2017 vom KLuST-Vorstand beim Amtsgericht Köln gestellte Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Vereins führt dazu, dass die Struktur, die bisher den CSD Köln organisiert hat, einen Teil ihrer Handlungsfähigkeit einbüßt und Unsicherheit im Hinblick auf den diesjährigen CSD entstanden ist.

Um diese Unsicherheit schnell zu beseitigen, hat sich unter Federführung der Aidshilfe Köln und des rubicon e.V. ein breites Bündnis der Kölner LSBTI-Community gebildet, um zu garantieren, dass auch in diesem Sommer wie gewohnt der CSD Köln stattfinden kann. Hinweise auf Probleme gab es spätestens seit der Mitgliederversammlung des KLuST am 17.12.2016.

Dem Community-Bündnis kam es darauf an, den CSD in Köln auch am 1. Juli-Wochenende diesen Jahres sicherzustellen, wenn die vorhandene Infrastruktur des KLuST wegen des laufenden Insolvenzverfahrens nicht genutzt werden kann. Es wird jedoch insbesondere auch hauptamtliche Unterstützung benötigt, deren Finanzierung in diesem Jahr noch bewerkstelligt werden muss. Aidshilfe Köln und rubicon e.V. setzen sich daher dafür ein, dass auch die Stadt Köln noch kurzfristig Mittel bereitstellt, bislang hat der Kölner CSD keinerlei städtische Finanzierung in Anspruch genommen. Gespräche mit der Politik haben die beiden Vereine daher aufgenommen.

Beratung und Prävention können nur erfolgreich sein, wenn die Strukturen der LSBTI*-Communities genutzt werden können. Der CSD gehört zu diesen Strukturen und ist überdies eine wichtige Plattform, über die politische Forderungen formuliert und diskutiert werden können. Insbesondere aus diesem Grund engagieren sich Aidshilfe Köln, rubicon e.V. und andere Vereine und Einzelpersonen der Community für den diesjährigen CSD.

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