Fußball auf dem Rasen

Pünktlich zum neuen Jahr wird der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) eine Kompetenz- und Anlaufstelle für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Fußball anbieten. Zusammen mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) sollen Vielfalt und Akzeptanz gezielt gefördert werden. Der DFB setzt damit ein neues Zeichen für ein offenes und vielfältiges Klima im Fußball.
Der Aufbau einer vertraulichen Anlaufstelle für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Fußball sowie die Akzeptanzförderung und Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) im Fußball in der Öffentlichkeit, werden der Schwerpunkt der Arbeit sein. Der Fokus des Projektes liegt im Amateur- und Profifußball
Die Projektleitung hat Christian Rudolph vom LSVD inne: „Wir wollen neben der persönlichen Beratung als Anlaufstelle auch die Vernetzung und Weiterbildung mit Schulungsangeboten für Multiplikator*innen sicherstellen. Profi- oder Amateurfußball sollen ein sportliches Betätigungsfeld sein, in dem sich alle unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität angstfrei betätigen können. Dies sendet ein wichtiges Signal für eine offene und vielfältige Gesellschaft aus.“
Mehr zu Homophobie im Fußball auch in der Sportschau vom 16.12.2020. Der SC Janus und sein 40-jähriges Jubiläum werden ungefähr bei Minute 49 erwähnt.

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