Duales Studium für SpitzensportlerInnen

Berufliche Perspektiven nach der Sportkarriere? Den eng getakteten Trainings- und Wettkampfalltag mit Ausbildung oder Studium zu verbinden, gestaltet sich für viele Mitglieder von Auswahlmannschaften, Bundes- oder Landeskadern als extrem belastend. Denn der Fokus soll in diesen Jahren voll und ganz auf konstante Höchstleistungen gerichtet sein. Zeitgleich erfordert eine langfristige Zukunftsplanung Antworten auf die Frage: Was kommt danach?

Entlastung verspricht seit 12. Januar 2021 eine Kooperation vom Land NRW und der Stadt Köln. Ab dem kommenden Ausbildungsjahr haben junge Wettkampftalente mit Abitur oder Fachhochschulreife die Möglichkeit, parallel zum Leistungssport ein duales Studium zum „Bachelor of Laws“ zu absolvieren. Der Studiengang an der Hochschule für Polizei und Verwaltung NRW ist auf fünf statt regulär drei Jahre ausgelegt und wird an die individuellen Trainings- und Wettkampfzeiten angepasst. Bei der Stadt Köln bewerben können sich alle Kader-Sportler*innen in olympischen Disziplinen mit einer entsprechenden Empfehlung ihres Spitzen- bzw. Landesfachverbandes. „In der Sportstadt Köln sind neben den mehr als 6.000 Studierenden der Deutschen Sporthochschule auch zahlreiche Talente aus unseren rund 650 Sportvereinen zuhause. Zudem hat der Olympiastützpunkt Rheinland hier seinen Sitz. Das Kooperationsangebot des Landes ist somit für Köln ein Muss.“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Hast Du Interesse an weiteren Details? Dann gibt es hier Informationen: presseamt@stadt-koeln.de oder telefonisch unter 0211 837-01.

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